Chronik

Um Illertissen herum ,schrieb man zu seiner Zeit ,

man hole den Henker , er kam von gar nicht weit.

Aus Biberach kam der gar grausig Mann,

man hatte Angst vor seinem Hexenwahn.

Für 12 Gulden war ihm alles klar

und er richtete die Hexenschar

                       Entstehung der Henker Hexa

Es wurde schon länger darüber nachgedacht eine Narrenzunft zu eröffnen. Die Überlegung gab es schon vor ca. 5 Jahren von 2 ehemaligen Mitglieder einer anderen Narrenzunft  , eine Freie Narrenzunft bestehend aus einer Einzelmaske und einer Hexengruppe zu eröffnen.

Wir haben uns dann entschieden unsere Entstehungsgeschichte nicht auf einen Ort und deren Sagen zu beziehen , sondern uns ein Thema das Regional / Überregional ist ausgesucht.

so bezieht sich unsere Geschichte auf das Mittelalter , der Hexenverfolgung und deren Hinrichtungen.

 

In einer finsteren Zeit der Heimatgeschichte  so um 1530 gab es in Biberach einen Scharfrichter der dafür bekannt war eine Hexe sofort zu erkennen.

Dieser Scharfrichter wurde nicht nur im Schwäbischen bestellt sondern auch im Bayrischen um Illertissen bis hin nach Augsburg

Die Menschen hatten große Angst vor ihm und wo er auftauchte gab es Folter und Hinrichtungen.

Man nannte ihn den Hexenexperte und es gab 2 Arten die abhängig von der Bezahlung waren eine Hexe zu überführen.

Für eine einfache Untersuchung bekam er 36 Kreuzer 

bei einer Hexenüberführung inklusiv Folter und Verbrennung , wurden 12 Gulden berechnet.

Dazu kamen noch Kosten für Essen , Trinken und Quartier sowie die Versorgung der Pferde.

Aus dieser Geschichte haben wir unsere Häser entworfen. 

Der Henker und die Hexen. 

Frei nach dem Motto :

12 Gulden und es war alles klar - der Henker und sei Hexaschaar

 

Gründungsjahr der Narrenzunft Henker Hexa -  Freitag , 1. Januar 2016